Budapest – die größte Kurstadt in Europa

Die ungarische Metropole ist als Kurhauptstadt Europas bekannt. Die Thermalbäder in der Kurstadt Budapest sind Thermalquellen und Badehäuser in der ungarischen Hauptstadt. Was ist besonders an der Stadt? Budapest ist das einzige Kurbad als Hauptstadt und zugleich die größte europäische Kurstadt.

30.000 Kubikmeter Wasser mit zahlreichen Mineralstoffen sprudeln aus mehr als 120 heißen Quellen hervor und stehen für die Kurgäste in 21 Bädern, davon 10 Heilbäder bereit.Die meisten Bauten dieser Bäder besitzen einen hohen geschichtlichen und architektonischen Rang.

Interessante zahlreiche Bäder für die Kurgäste

Im Bereich der hauptstädtischen Stadtgrenzen befinden sich nicht nur die ältesten Bäder des Landes, sondern mehr als 33% der bis jetzt bekannten Quellen Ungarns. Haben die Bäder einen geschichtlichen Hintergrund? Die jahrhundertealte Badetradition dokumentieren eindrucksvoll über hundert Bäder in der Stadt. An der Stelle des 1918 eröffneten Gellért-Bades stand bereits 1615 das urkundliche nachgewiesene Sáros-Bad. Das Bad im Jugendstil wird noch heute von tausenden Besuchern jährlich aufgesucht. Genauso berühmt ist das Széchényi-Bad im Stadtwald und gilt als einer des größten Heilbäder im europäischen Raum. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es nach dem großen Sponsor Ungarns, Graf István Széchényi benannt. Das Rudas-Bad und das Király-Bad stammen aus der Zeit der Türken und zählen zu den ältesten Bädern von Budapest. Gibt es eine Oase der Ruhe in der Stadt? Mitten in der Stadt befindet sich eine autofreie grüne Zone, auf der die Thermalbäder der Margareteninsel beheimatet sind. Sie besitzen ebenfalls eine lange Tradition und durch die bemerkenswerte Vegetation sorgen sie für Erholung und reine Luft.

Weitere Bäder in der Kurstadt Budapest

Welche additionalen Bäder sind in der Stadt zu finden? Das Lukács-Bad im neoklassizistischem Stil ist ein Thermal- und Schwimmbad. Bis zur Fertigstellung des Széchényi war es das voluminöseste und favorisiertes Bad in Budapest. Nach Renovierungsarbeiten im Jahre 2012 wurde das bereits 1571/72 gebaute Császár-Bad/Veli Bej Bad wieder eröffnet. Bereits die Römer nutzten es. Fast an das Veli Bej Bad grenzt das 1976 erbaute Komjádi-Sportbad. Die Außenbecken werden auch aus Thermalquellen gespeist. Ein modernes Kurbad im nördlichen Bereich der Stadt ist das Dagaly-Strandbad, während das Donaustrandbad Palatinus-Strand nur saisonal geöffnet ist. Letztlich finden Gäste das Rác-Bad aus dem 16. Jahrhundert und das in Ferencváros befindliche kommunale Heilbad Dandár.

Was bietet die Kurstadt Budapest sonst noch interessantes?

Budapest zählt auch zum überragenden Kulturzentrum in Ungarn. Ihnen stehen zwei Opernhäuser, mehrere Theater und viele interessante Museen. An zahlreichen Punkten der Stadt können Sie die Musiktradition bei zahlreichen Konzerten von Klassik bis Jazz zu spüren.

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